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Privat
Lebenslauf Ich bin am 30.12.1982 in Trostberg geboren. In meiner Schüler und Jugendzeit hab ich Fußball und Tennis gespielt und natürlich bei den örtlichen Skimeisterschaften mit meinen Freunden um die ersten Plätze gekämpft.Mit zwölf hab ich das Sportschießen angefangen, wo ich auch jetzt noch in der 1.Mannschaft mitschieße wenn es denn die Zeit erlaubt, also eher selten.Mit 15 bin ich das erste mal bei der Skischule Alztal Trostberg als Helfer dabei gewesen und entschloss mich dann mit 17 die Grundstufenprüfung als Skilehrer zu machen. Die ich im März 2000 auch bestanden habe. Am 25. März 2000 hatte ich dann meinen unverschuldeten Motorradunfall,auf der B304 zwischen Altenmarkt und Obing. Neben schweren Becken- und Armverletzungen musste mir das linke Bein oberhalb des Knies amputiert werden. Nach neun Wochen im Klinikum Traunstein (recht Herzlichen Dank an die Chr. Intensivstation, die mich wieder zusammengeflickt haben:-) verbrachte ich weitere 10 Wochen im Rehazentrum Bad Endorf. Danach konnte ich schon einigermaßen mit meiner Prothese ohne Krücken gehen und so mein neues Leben beginnen, wobei ich das alles ohne meine Familie, Freundin und Freunde die immer zu mir gehalten haben, nicht so geschafft hätte:-) Schon in den ersten Wochen nach meinen Unfall hab ich mir das Skifahren auf einen Bein fest vorgenommen.Im Januar 2001 stand ich dann das erste Mal auf dem Ski. Allerdings musste ich schnell feststellen, dass man mit einem Bein sehr viel mehr Kraft im Oberschenkel braucht und dass noch dazu das Skifahren nicht mehr ganz so einfach ist wie mit zwei Beinen. Ich nahm deshalb im Februar 2001 an einen Skikurs für Oberschenkelamputierte bei Dr. Fritz Haas in Deggendorf teil. Dr. Haas, der selbst oberschenkelamputiert ist, war im A-Kader der Behinderten-Nationalmannschaft aktiv. Dieser Kontakt führte dazu dass ich im April 2001 zum Trainingslager des D-Kaders eingeladen wurde. In der darauffolgenden Saison 01/02 fuhr ich meine ersten Rennen und wurde Deutscher Jugendmeister im Super-G, und Bayrischer Meister im Riesenslalom. Im Februar 2002 wurde ich vom Nationalen Olympischen Komitee, als einer von zwei Behinderten mit rund 43 weiteren Nachwuchssportlern in das Deutsche Jugendlager zu den Olympischen Spielen nach Salt Lake City eingeladen. Nach diesem Erlebnis war für mich klar: „Ich will zu den Paralympics 2006 nach Turin!“ Beim Training in der Simsee Klinik in Bad Endorf traf ich im Herbst 2002 auf Michaela Kreitmair (Dipl. Physiotherapeutin), die zusammen mit Christian Schnepf (Staatl. Skilehrer) das Rennteam Hausberg leitet und mir dort eine weitere Trainingsmöglichkeit anboten. Zusätzlich durfte ich noch mit dem A/B-Kader der Nationalmannschaft mittrainieren. Im Dezember 02 konnte ich also das erste Mal bei Europacuprennen an den Start gehen und im Januar 03 auch in den Weltcup schnuppern. Leider waren meine Zeitrückstände noch sehr hoch, jedoch konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Betreuung im anschließendem Sommertraining erfolgte ebenfalls durch Michaela Kreitmair.Zu Beginn der darauffolgenden Saison im Oktober 03 begann ich mein Maschinenbau Studium in Regensburg. Meinen Vorsatz das Training nicht zu vernachlässigen konnte ich nicht einhalten. Schon allein durch den Umzug und den Aufbau eines eigenen Haushaltes verlor ich viel Zeit, und durch das notwendige Besuchen der Vorlesungen war es mir nicht möglich am Training des A/B-Kaders, welches unter der Woche stattfand, teilzunehmen. Als dann die ersten Europacup Rennen stattfanden musste ich feststellen dass mein Training nicht ausreichte. Ich konnte zwar meine Platzierungen im Vergleich zum Vorjahr verbessern, jedoch möchte ich auf jeden Fall mehr erreichen. Nun war es erforderlich um mein Ziel die Paralympics 2006 zu erreichen einige Veränderungen vorzunehmen. Ich meldete mich in Regensburg bei einen Fitness Studio an, um auch dort an Geräten zu trainieren. Für die Saison 04/05 habe ich zusammen mit den Trainern des Rennteams Hausberg ein Trainingskonzept für das Sommer- und Wintertraining erarbeitet. Dabei haben wir mit dem ersten Schneetraining bereits im Mai 04 begonnen um genügend Zeit für die Verbesserung meiner Technik zu haben. Unter der Woche trainiere ich selbständig im Fitness Studio und auf dem Fahrrad. Am Wochenende wird meine Leistung regelmäßig überprüft, entweder beim Schneetraining oder im Gesundheitszentrum „Aktiva Medici“ in Prien bei Michaela Kreitmair. Außerdem entschloss ich mich ab Oktober 04 ein Urlaubssemester einzuschieben um die Trainingslehrgänge des A/B Kaders mitmachen zu können. Wichtiges Hobby, seit 15 Sänger in der Band Falling Down |